Wissenschaftsblogs werden die traditionellen Kommunikationskanäle (Journals) für Forschungsergebnisse nicht ersetzen können, sondern sie ergänzen. Ihre Stärken haben sie bei der Vernetzung von Forschern und Diskussion über publizierte Ergebnisse. Man erinnere sich an das Paper über die Mitochondrien als Sitz der Seele, das nach Protesten aus der Blogosphäre vom Journal zurückgezogen wurde, oder an Garrett Lisis E8-Theory of Everything, die Jacques Distler in seinem Blog “Musings” zerlegt hat.
Für den Wissenschaftsjournalisten und die Wissenschaftskommunikation an sich ist eine solche transparente Debatte natürlich Gold wert. Wo sonst gibt es Themen und Meinungen von so qualifizierten Leuten aus einer Hand. Mal sehen, ob die Diskutanten - und die Zuhörer - das auch so sehen.
P.S. Annette Leßmöllmann zeigt gerade den Twitter-Feed: Scheint einen Besuch wert…