Podiumsdiskussion: Bloggen aus dem Elfenbeinturm

Mittwoch 2 Juli 2008

Ring frei für die erste Podiumsdiskussion. Die virtuelle Arena hat Marc in seinem Vortrag ja abgesteckt, jetzt werden die Details geklärt: Was sind die Möglichkeiten, was die Grenzen der Wissenschaftsblogs, wie stark kann, wie stark muss die Szene noch wachsen?

Und natürlich die wichtigste Frage heute: Was bedeutet das für Wissenschaftsjournalisten?

In den Ring steigen Ernst Peter Fischer (”Die andere Bildung”, Carsten Könneker von den Scilogs, Beatrice Lugger von ScienceBlogs, Marc Scheloske himself und Sven Keßen a.k.a. kamenin. Moderiert wird das ganze von Thomas Pleil, der sich gerade vorgestellt hat.

Als erstes ist Beatrice dran und erläutert den ScienceBlogs-Look: Der Nachrichtenportal-Effekt ist so gedacht, um den “Oh Gott, ich bin in einem Blog”-Effekt abzufedern… Danach sind Carsten über die Scilogs ausgefragt, und er betont als erstes, dass die Scilogs-Plattform bei Holtzbrinck nicht den Stellenwert hat wie die Scienceblogs bei Burda. Die Scilogs seien sehr experimentell - das ist vornehm ausgedrückt - und vor allem gedacht, um Aufmerksamkeit für die Hefte des Spektrum-Verlags zu wecken.

Pleil fragt jetzt Ernst-Peter Fischer nach seinen Blog-Erfahrungen. Er ist ein bisschen skeptisch, ob sich Schnelligkeit und Qualität vereibaren lassen; als Nächstes ist Sven dran, zum Thema: Kann sich die neue Offenheit der Blogs auch negativ auswirken? Sicher, sagt er, wenn er in die Wirtschaft geht, muss er damit rechnen, dass das Thema im Bewerbungsgespräch auftaucht. Es fällt das Wort “halbseiden”.


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